{"id":30,"date":"2020-06-09T09:09:17","date_gmt":"2020-06-09T07:09:17","guid":{"rendered":"http:\/\/levampyre.de\/blog\/?p=30"},"modified":"2024-02-28T08:15:41","modified_gmt":"2024-02-28T07:15:41","slug":"der-plan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/levampyre.de\/blog\/?p=30","title":{"rendered":"Der Plan"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ok ok, ich gebe es zu. Die ersten Eindr\u00fccke sind ziemlich trist. Aber wartet, bis ihr erfahrt, was wir vorhaben! Wenn ihr erst sehen k\u00f6nnt, was man aus diesem Land machen kann, wieviel Potential es in unseren Augen birgt, werdet ihr vielleicht verstehen, warum wir die Stadt hinter uns lassen und stattdessen auf&#8217;s Land ziehen wollen. Aber Vorsicht, es wird ein laaanger Post! Ich berichte euch vom Stand unserer Pl\u00e4ne zu Hausbau, Haustechnik, Nebengeb\u00e4uden, Gem\u00fcsegarten, Waldgarten, Haustieren, Forst, Wiese und zur Erweiterung unserer Kleinfamilie. Wir freuen uns auch \u00fcber jede Frage, die ihr uns hier oder auf Twitter dazu stellt, jeden Tipp, den ihr uns geben k\u00f6nnt und jede Erfahrung, die ihr teilt. Denn noch sind wir in der Planungsphase und Fehler, die wir durch ausreichendes dar\u00fcber Nachdenken vermeiden k\u00f6nnen, wollen wir nat\u00fcrlich vermeiden. Nun denn&#8230;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Haus und Haustechnik<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil wir am Arsch der Heide wohnen wollen, m\u00fcssen wir nat\u00fcrlich erst mal ein Haus bauen, in dem eine vierk\u00f6pfige Familie Platz hat. Bisher wohnen wir in einer 125 m\u00b2 Altbau-Wohnung mit 4 R\u00e4umen und einer ziemlich gro\u00dfen K\u00fcche, die wir viel und gerne nutzen. Das zuk\u00fcnftige Haus soll also mindestens 130 m\u00b2 gro\u00df werden. Wenn es finanziell machbar ist, auch 150 m\u00b2 oder 160 m\u00b2. Es soll zwei gr\u00f6\u00dfere Kinderzimmer, ein Arbeits- und G\u00e4stezimmer, ein kleines Schlafzimmer, ein gro\u00dfes Bad, ein kleines Klo, evtl. mit zweiter Dusche, einen Hausanschluss- und Hauswirtschaftsraum, eine Speisekammer und eine sch\u00f6ne, offene, helle Wohnk\u00fcche mit gro\u00dfen S\u00fcd-Ost-Fenstern und gen\u00fcgend Platz zum ausschweifenden Kochen sowie einem gro\u00dfen Esstisch f\u00fcr&#8217;s Zusammensein mit Familie und Freunden geben. Vor der Wohnk\u00fcche m\u00f6chten wir eine Terrasse nach S\u00fcden und Osten haben, damit wir bei Sonnenschein sitzen und in den Garten, bzw. ins Flusstal gucken k\u00f6nnen. Und weil es uns in unserem Ex-Garten (aka Wochenendgrundst\u00fcck) so gut gefallen hat, soll unser Haus ein Holzhaus werden, Blockbohlen-Style. Und es soll alles ebenerdig sein, damit wir, auch wenn wir alt und gebrechlich sind, noch selbstst\u00e4ndig von der K\u00fcche ins Schlafzimmer kommen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"525\" src=\"http:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_Haus-Entwurf2-700x525.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-59\" style=\"width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_Haus-Entwurf2-700x525.jpg 700w, https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_Haus-Entwurf2-300x225.jpg 300w, https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_Haus-Entwurf2-768x576.jpg 768w, https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_Haus-Entwurf2-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_Haus-Entwurf2-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Grundriss Haus (2. Entwurf)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Haus soll m\u00f6glichst autark werden, wenn wir es schaffen, ein &#8222;Null-Energie-Haus&#8220;. Der gesamte Strom f\u00fcr Haustechnik, Heizung, Warmwasser, etc. soll \u00fcber eine ausreichend gro\u00dfe Photovoltaik-Anlage (30 kWP) erzeugt werden. Geheizt wird \u00fcber eine Fu\u00dfbodenheizung in einer Thermo-Bodenplatte. Das warme Wasser f\u00fcr die Heizung kommt aus einem Wasserspeicher (1000 L), an den eine W\u00e4rmepumpe angeschlossen ist. Diese W\u00e4rmepumpe soll m\u00f6glichst reversibel sein, so dass sie im Sommer, bei Bedarf und wenn sowieso Sonnenenergie ohne Ende da ist, das Haus auch runterk\u00fchlen k\u00f6nnte. Die Hausw\u00e4nde und das Dach bekommen eine gute, diffusionsoffene und, wenn m\u00f6glich, plastikfreie Isolierung, die Fenster eine Dreifachverglasung. Als Notfall-Heizung im Winter wird eine &#8222;K\u00fcchenhexe&#8220;, ein moderner wasserf\u00fchrender Kamin-Herd installiert, der mit Holz aus unserer Kiefern-Monokultur befeuert werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von der Idee eines Grundofens und einer Erdw\u00e4rme-Heizung sind wir inzwischen aus finanziellen Gr\u00fcnden wieder abgekommen. Aber ein DIY-Windrad, als &#8222;Low Tech&#8220;-Alternative zur PV, um im Notfall wenigstens die Wasserpumpe betreiben zu k\u00f6nnen, steht auf der Liste der zuk\u00fcnftigen Bastelprojekte. Auch \u00dcberlegungen zu einem Eisspeicher oder anderen alternativen Speichermethoden sind aufgekommen, aber noch nicht ausgewachsen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der @andreas ist unser Isolations- und Haustechnik-Experte. Er nerdet sich gerade richtig in das Thema rein und wird sicherlich zu allem, was Haustechnik und Isolation betrifft, selbst noch ausf\u00fchrlicher und detaillierter schreiben. Schlie\u00dflich muss das alles irgendwann in den Bauantrag mit rein und da darf er gerne hier schon mal \u00fcben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von der Idee, im Haus ganz auf WCs zu verzichten und stattdessen \u00fcberall moderne Kompost-Toiletten zu installieren, konnte ich meine Familie leider nicht \u00fcberzeugen. Aber wir wollen wenigstens die Option vorsehen (und, wenn es finanzierbar ist, auch gleich realisieren) unsere Wasserklosetts nicht mit frischem Trinkwasser, sondern mit &#8222;Grauwasser&#8220; zu sp\u00fclen, also dem Abwasser aus Dusche, Waschbecken, Waschmaschine und Sp\u00fclmaschine. Die Abw\u00e4sser aus den WCs sollen dann in der hauseigenen Pflanzenkl\u00e4ranlage gereinigt werden. Durch die Pflanzen (Schilf, Binsen, etc.), Mikroorganismen und die Bodenstruktur im Kl\u00e4rbeet der Anlage werden die N\u00e4hr- und Schadstoffe biologisch abgebaut und das Wasser gefiltert, so dass es hinterher als Gie\u00dfwasser Verwendung im Garten finden kann. Die Pflanzen selbst k\u00f6nnen dann kompostiert oder als Mulch auf den Beeten verwendet werden. So entsteht hoffentlich auch ohne Kompost-Toiletten ein &#8222;N\u00e4hrstoffkreislauf&#8220;, von dem der Gem\u00fcsegarten profitieren wird. (Meine private, kleine Komposttoilette baue ich mir dann halt zur Genugtuung irgendwo in den Waldgarten.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der gesamte Bereich Wasser ist noch etwas unklar, einerseits wegen der rechtlichen Situation mit einem Wasseranschlu\u00df \u00fcber die Gemeinde, andererseits wegen der unklaren Menge an Grau- und Regenwasser, das f\u00fcr die Bew\u00e4sserung verf\u00fcgbar gemacht werden soll oder mu\u00df. Sch\u00f6n w\u00e4re nat\u00fcrlich ein eigener Brunnen. Das Grundwasser wird so bei 3 \u2013 6 m Tiefe liegen und man k\u00f6nnte im Waldgarten vielleicht sogar eine sch\u00f6ne Hand-Schwengelpumpe installieren. Aber wir werden das durch einen Geologen genauer pr\u00fcfen lassen. Auch eine Zisterne, die Regenwasser sammelt, w\u00e4re in Anbetracht der Klimaver\u00e4nderungen sicher nicht verkehrt, sofern Regenwasser \u00fcberhaupt anf\u00e4llt. Denn dabei k\u00e4me wohl nur etwas rum, wenn wir uns gegen ein Gr\u00fcndach entscheiden. Ein Gr\u00fcndach w\u00fcrde den Gro\u00dfteil des Regens, der auf&#8217;s Hausdach f\u00e4llt, einfach selbst aufnehmen und so gut wie nichts an eine Zisterne weitergeben. Dennoch wollen wir versuchen, alle M\u00f6glichkeiten, den Garten ohne frisches Trinkwasser zu bew\u00e4ssern, auszusch\u00f6pfen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"525\" src=\"http:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_Baugrund-Entwurf2-700x525.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-60\" style=\"width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_Baugrund-Entwurf2-700x525.jpg 700w, https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_Baugrund-Entwurf2-300x225.jpg 300w, https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_Baugrund-Entwurf2-768x576.jpg 768w, https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_Baugrund-Entwurf2-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_Baugrund-Entwurf2-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Lageplan Bauland (2. Entwurf)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einen Keller wollen wir aufgrund des hohen Grundwasserspiegels und der unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Kosten nicht bauen. Stattdessen soll es ein oder zwei Nebengeb\u00e4ude geben: den Garagen-Lager-Werkstatt-Schuppen, in dem Auto, Fahrr\u00e4der, Paddelboot, zerlegte Wildschweine, Quickpots, Akku-Schrauber, Radieschen-Samen, Rasenm\u00e4hroboter, Futtermais, Bretter, Umzugskisten, Grabegabel, Gulaschkanonen-Zubeh\u00f6r, Klapps\u00e4ge und so weiter aufbewahrt werden sollen. Und nat\u00fcrlich soll es m\u00f6glichst auch eine Werkbank, einen Pflanztisch, ein Waschbecken und einen Abfluss im Boden geben &#8211; damit die Hausg\u00e4rtnerin ihre Zwiebeln vorziehen und der Hausj\u00e4ger seine Rehe zerlegen kann.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Kulturgarten und Waldgarten<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber f\u00fcr das sch\u00f6ne Leben reicht es uns nicht, nur gut zu wohnen. Wir wollen auch gut essen. Und das hei\u00dft f\u00fcr uns, zu wissen, wo das Essen herkommt, wie es gewachsen ist und wie es zubereitet wurde und dabei dem Anspruch gerecht zu werden, uns m\u00f6glichst \u00f6kologisch und Ressourcen schonend zu ern\u00e4hren, ohne die Natur auszubeuten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Ex-Garten (aka Wochenendgrundst\u00fcck) hatten wir eine Anbaufl\u00e4che von ca. 65 m\u00b2. Dort wuchsen Tomaten, Paprika, K\u00fcrbisse, Gurken, Topinambur, S\u00fc\u00dfkartoffeln, Kartoffeln, Kohl, Sellerie, Lauch, M\u00f6hren, Zwiebeln, Knoblauch, Pastinaken, Kohlrabi, Rote Beete, Mangold, Mair\u00fcbchen, Erbsen, Bohnen, Sonnenblumen, Radieschen, Salate, Spinat und diverse Kr\u00e4uter, Kressen und Blumen. Aber auch ein paar wenige Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren und Spalierobst. Gr\u00fcnspargel und Rhabarber waren gepflanzt, aber noch zu jung f\u00fcr die erste Ernte. Wir haben es geschafft, uns mit dieser relativ kleinen Anbaufl\u00e4che bereits an den Wochenenden in der Saison mit frischem Gem\u00fcse und Salat selbst zu versorgen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"525\" src=\"http:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_kulturgarten-entwurf2-700x525.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-61\" style=\"width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_kulturgarten-entwurf2-700x525.jpg 700w, https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_kulturgarten-entwurf2-300x225.jpg 300w, https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_kulturgarten-entwurf2-768x576.jpg 768w, https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_kulturgarten-entwurf2-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_kulturgarten-entwurf2-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Kulturgarten (2. Entwurf)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der zuk\u00fcnftige Gem\u00fcsegarten (ich nenne ihn &#8222;Kulturgarten&#8220; in Abgrenzung zum Waldgarten, in dem auch Gem\u00fcse wachsen wird) soll etwas gr\u00f6\u00dfer werden. Ich m\u00f6chte eine 4 \u2013 6 Felderwirtschaft aufbauen, d.h. die verschiedenen Kulturen sollen in einem 4 \u2013 6 Jahresrhythmus durch die Anbaufl\u00e4chen rotieren. Jedes Feld soll dabei ca. 40 m\u00b2 haben. Diese Feldgr\u00f6\u00dfe, so ergeben meine Recherchen, soll ausreichen, um eine vierk\u00f6pfige Familie ein ganzes Jahr lang mit Kartoffeln zu versorgen und das ist auch der Plan: Selbstversorgung mit Gem\u00fcse aus dem Garten, m\u00f6glichst \u00fcber das ganze Jahr. Dabei werde ich nat\u00fcrlich auf die oben erw\u00e4hnten Gem\u00fcse zur\u00fcckgreifen, mit denen ich schon etwas Erfahrung gesammelt und Ernteerfolge erzielt habe. Aber weil der Platz vorhanden ist, m\u00f6chte ich auch Neues ausprobieren und experimentieren, z.B. mit Mais-, Getreide-, Lein- und Hanfanbau, um evtl. sogar eine Selbstversorgung mit \u00d6l und Teilversorgung mit Mehl (oder wenigstens eigenem H\u00fchnerfutter) aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Tomaten und verwandte Nachtschatten kommen mit Dach vor die S\u00fcdwand eines Nachbargeb\u00e4udes oder, wenn wir eine Baugenehmigung f\u00fcr ein Gew\u00e4chshaus oder einen Polytunnel im Au\u00dfenbereich bekommen, dann auch dorthin. Au\u00dferdem soll es kleinere Felder f\u00fcr die Anzucht und f\u00fcr mehrj\u00e4hrige Kulturen wie Spargel, Topinambur, Artischocken, Rhabarber, Erdbeeren, Etagenzwiebeln, Oker oder Baumkohl sowie Fl\u00e4chen f\u00fcr Spalier- und Beerenobst geben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da Sandboden nat\u00fcrlich nicht das geeignetste N\u00e4hrmedium f\u00fcr einj\u00e4hriges Kulturgem\u00fcse ist und ich nicht vorhabe, mit k\u00fcnstlichen D\u00fcngern, Pestiziden, Fungiziden oder Herbiziden zu arbeiten, muss an der Stelle dringend etwas passieren. Der Plan ist, kn\u00f6chelhohe Hoch- bis H\u00fcgelbeete anzulegen. Der Oberboden auf den Beetfl\u00e4chen wird abgetragen und im Waldgarten zum Landschaftsbau genutzt. Anschlie\u00dfend wird die Grube mit Holzh\u00e4ckseln (Laubbaumkrone) und Mist aufgef\u00fcllt, damit dort eine &#8222;in situ&#8220; Kompostierung stattfinden kann. Im ersten Jahr werden dort K\u00fcrbisgew\u00e4chse stehen, die mit frischem Mist und unreifem Kompost klarkommen. Anschlie\u00dfend wird j\u00e4hrlich oder halbj\u00e4hrlich nach der &#8222;no-dig&#8220;-Methode von Charles Dowding mit reifem Kompost obenauf gemulcht, bis nach 4 bis 6 Jahren nach Rotationsplan wieder die K\u00fcrbisgew\u00e4chse an denselben Platz r\u00fccken und eine neue Schicht Holzh\u00e4cksel-Mist aufgef\u00fcllt werden kann. So sollte sich \u00fcber die Jahre ein gesunder Boden aufbauen, der auch das Wasser gut halten kann. Im Kleinen habe ich diese Technik im Ex-Garten (aka Wochenendgrundst\u00fcck) bereits erprobt, wo wir ebenfalls auf (oder besser gesagt \u00fcber) Sandboden angebaut haben. Jetzt muss es nur noch in der Gr\u00f6\u00dfe skalieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein \u00e4hnliches Vorgehen plane ich beim Aufbau des Bodens im Waldgarten, nur dass hier der Oberboden nicht abgetragen werden und vermehrt auch Gr\u00fcnd\u00fcngung mit stickstoffbindenden Pflanzen (Lupinen, Klee, etc.) zum Einsatz kommen soll. Der Waldgarten soll wilder und ungez\u00e4hmter wachsen d\u00fcrfen, aber vor allem auch mit weniger k\u00fcnstlicher Bew\u00e4sserung auskommen. Das Wissen \u00fcber Waldg\u00e4rten und nat\u00fcrliche Bew\u00e4sserungs- und Wasserspeichermethoden (z.B. mithilfe von &#8222;Swales&#8220; und anderen Permakultur-Methoden) eigne ich mir allerdings gerade erst an und habe damit auch noch keinerlei praktische Erfahrung. Im Ex-Garten (aka Wochenendgrundst\u00fcck) war daf\u00fcr einfach nie genug Platz. Aber als ein Freund mir im letzten Herbst selbstgezogene E\u00dfkastanien-Setzlinge anbot, wu\u00dfte ich, dass etwas Gr\u00f6\u00dferes hermu\u00dfte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Prinzip des Waldgartens ist, mehrj\u00e4hrige, essbare Kulturen in mehreren Etagen anzupflanzen und in nat\u00fcrlicher Sukzession wie einen Wald wachsen zu lassen. Es gibt ein &#8222;Baum-Layer&#8220; mit Obst- und Wildobstgeh\u00f6lzen, z.B. \u00c4pfeln, Kirschen oder Pflaumen, ein &#8222;Strauch-Layer&#8220; mit N\u00fcssen und Beerenobst, z.B. Johannisbeeren, Himbeeren oder Haseln und ein &#8222;Kraut-Layer&#8220; mit zwei- oder mehrj\u00e4hrigen Kr\u00e4utern oder solchen, die sich selbst auss\u00e4en, z.B. Meerrettich, Rucola oder Koriander. Wenn man es klug anstellt, kann man es wohl sogar schaffen, rankende Pflanzen zu integrieren, z.B. Kiwis, Hopfen oder Wein. Aber viele dieser Lianen neigen dazu, lebendige Geh\u00f6lze zu &#8222;erw\u00fcrgen&#8220;, was man sich f\u00fcr seine produktiven Obstb\u00e4ume nat\u00fcrlich nicht w\u00fcnscht. Insofern muss man andere Rankhilfen f\u00fcr sie finden, sofern man sie in seinen Waldgarten integrieren m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"525\" src=\"http:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_waldgarten-entwurf2-scaled-e1591541876244-700x525.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-76\" style=\"width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_waldgarten-entwurf2-scaled-e1591541876244-700x525.jpg 700w, https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_waldgarten-entwurf2-scaled-e1591541876244-300x225.jpg 300w, https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_waldgarten-entwurf2-scaled-e1591541876244-768x576.jpg 768w, https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_waldgarten-entwurf2-scaled-e1591541876244-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_waldgarten-entwurf2-scaled-e1591541876244-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Waldgarten (2. Entwurf)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Bereich, in dem der Waldgarten entstehen soll, endet gen Osten an einem kleinen Hang mit ca. 3 m H\u00f6henunterschied zum Flusstal, der durch Bepflanzung (z.B. Sanddorn) und\/oder Terrassierung befestigt und vor Erosion gesch\u00fctzt werden muss. Im Norden schlie\u00dfen sich Kiefern, Traubenkirschen und einige junge Eichen an, so dass der Waldgarten mit zunehmend h\u00f6her wachsenden Obstb\u00e4umen wunderbar in den Wald dahinter \u00fcbergehen kann. Im Nord-Westen stehen sogar bereits eine Kastanie und ein Ahorn auf unserem Grundst\u00fcck, die ich auf keinen Fall f\u00e4llen m\u00f6chte. An der oberen Kante des Hangs soll eine Windschutz-Hecke aus Kornelkirschen, Wei\u00dfdorn, Schlehen, Holz\u00e4pfeln, Hundsrosen, Essigrosen, etc. gepflanzt werden, um die empfindlicheren Obstgeh\u00f6lze in der Hochebene vor den eisigen Fr\u00fchlingswinden zu sch\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Aufbau des Waldgartens wird sicherlich eine Weile dauern, aber die Hoffnung ist, dass er uns irgendwann mit Obst, Beeren und N\u00fcssen versorgen kann, wenn wir alt und gebrechlich sind und den Kulturgarten nicht mehr so intensiv bewirtschaften k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Tiere und Forst<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am \u00e4u\u00dfersten Zipfel des Hanges im Waldgarten planen wir, dem @andreas seinen eigenen, privaten Hochsitz mit Funkstation zu bauen (prima Rankhilfe!). Wie ja Einige verfolgt haben, hat der Herr 2018 seinen Jagd-Schein und 2020 seinen Amateurfunk-Schein gemacht und diese Hobbies wollen gepflegt werden. Das Flusstal und der angrenzende Wald werden zuk\u00fcnftig zu @andreas&#8216; Jagdgebiet geh\u00f6ren, das haben wir uns schon mal so arrangiert. Es gibt dort Hasen, Wildschweine, Rehe und wohl sogar Hirsche. Mit etwas Gl\u00fcck werden wir es schaffen, uns das ganze Jahr mit Fleisch selbst zu versorgen, das @andreas dann quasi von der Veranda aus erlegt hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber es soll auch domestizierte Tiere in unserem Selbstversorger-Garten geben: Allen voran H\u00fchner, da sie uns nicht nur mit Eiern und Fleisch versorgen k\u00f6nnen, sondern weil sie auch gute Garten-Helferinnen sind. Sie k\u00f6nnen z.B. Reste von abgeernteten Feldern picken und durch ihr Scharren den Kompost wenden und bel\u00fcften. Auch Kompost erzeugen tun sie nat\u00fcrlich mit ihrem Mist. Im H\u00fchnerhaus m\u00f6chte ich &#8222;deep litter&#8220;-Methoden ausprobieren, das \u00d6ffnen und Schlie\u00dfen der H\u00fchnerklappe mit Solartechnik automatisieren und ein Regenwassersammelsystem zur Bef\u00fcllung der Nippeltr\u00e4nken installieren. Au\u00dferdem habe ich gelesen, die Fr\u00fcchte des Erbsenstrauchs seien ein hervorragendes H\u00fchnerfutter und den wollen wir als mehrj\u00e4hrigen, essbaren Stickstofflieferanten nat\u00fcrlich in unserem Waldgarten anpflanzen. Praktische Erfahrung mit H\u00fchnern habe ich noch keine, aber die werde ich machen, so viel steht fest.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Angedacht ist es auch, dass wir relativ zeitig Kaninchen und Hunde anschaffen. Kaninchen, weil sie flauschig, s\u00fc\u00df und lecker sind, sich im wahrsten Sinne wie die Karnickel vermehren und man ihre K\u00f6ttel wohl direkt als Pflanzend\u00fcnger verwenden kann, ohne sie vorher kompostieren zu m\u00fcssen. Aber da fehlt uns momentan noch viel Wissen. Die Hunde sollen dagegen dem @andreas bei der Jagd helfen und den Kindern treue Freunde und Spielgef\u00e4hrten sein. Bisher lieb\u00e4ugeln wir mit zwei Beagles, denn die sollen kinderlieb sein und haben einfach die weltbesten Schlappohren. Aber ich mache mir nat\u00fcrlich auch Gedanken um ihre Erziehung und Ausbildung und frage mich, ob wir ihren Anspr\u00fcchen und ihrem Temperament auch wirklich gerecht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c4hnliche Fragen stelle ich mir, wenn wir von Schafen, Ziegen, Schweinen oder vielleicht sogar K\u00fchen tr\u00e4umen. Zu unserem Landbesitz geh\u00f6ren ja noch zwei St\u00fcckchen Wiese am Fluss. Eine gro\u00dfe Schafherde zieht am anderen Ufer seit Monaten von einem Flurst\u00fcck auf&#8217;s n\u00e4chste und h\u00e4lt die Vegetation kurz. Auch bei uns m\u00fcssen sie schon gestanden haben, denn wir sehen ihren Mist rumliegen. Eigene Schafe und Ziegen k\u00f6nnten uns mit Milchprodukten, Wolle (die auch ein super Langzeitd\u00fcnger ist) und Dung versorgen. Aber sie brauchen auch t\u00e4glich Aufmerksamkeit, m\u00fcssen gemolken werden, wollen auch im Winter fressen, m\u00fcssen zum Tierarzt, etc. pp. Vielleicht schlagen wir der lokalen Sch\u00e4ferin erst mal einen Deal vor: Wiese gegen K\u00e4se oder sowas, bis wir herausgefunden und praktisch erfahren haben, ob wir noch Kapazit\u00e4ten f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Haustiere als H\u00fchner, Kaninchen und Hunde haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Thema, mit dem ich mich bisher noch am wenigstens befasst habe, ist der Wald, also unsere Kiefern-Monokultur. Wie kann man aus einer relativ jungen Kiefern-Monokultur einen sch\u00f6nen, nat\u00fcrlichen, widerstandsf\u00e4higen Mischwald machen, der die Klimakatastrophe \u00fcberleben oder wenigstens dazu beitragen kann, sie weiter hinaus zu z\u00f6gern? Das ist die Frage und das Ziel zugleich. Es gibt eine sch\u00f6ne Ecke in unserem Wald, eine Lichtung, wo Eichen, Kastanien, Birken und solcherlei Laubb\u00e4ume recht nat\u00fcrlich wachsen. Meine Vorstellung bisher ist, die d\u00fcnnsten, engsten und schw\u00e4chsten Kiefern von der sch\u00f6nen Ecke aus zu f\u00e4llen und f\u00fcr den Bodenaufbau im Garten, bzw. als Brenn- und Bauholz zu verwenden (soweit das mit Kiefernholz \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist). Wo dann der Forst St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck ausgelichtet ist, soll sich die nat\u00fcrliche Vegetation selbstst\u00e4ndig ausbreiten k\u00f6nnen. &#8222;Naturverj\u00fcngung&#8220; hei\u00dft das Prinzip, glaube ich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber ich m\u00f6chte auch stellenweise gezielt B\u00e4ume anpflanzen, die ich in meinem Wald gewissenhaft kultivieren m\u00f6chte, z.B. Edel-Kastanien, Waln\u00fcsse, Eichen, Ahorn, Birken, Buchen, Eschen, etc. Und daf\u00fcr wird sich sicherlich auch noch irgendwo ein Fleckchen im Wald und ein gutes Buch mit dem entsprechenden Know-How dazu finden lassen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Tiny-House und Polyfamilie<\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sich als Kleinfamilie mit Kindern, Tieren und Job in der Stadt selbst zu versorgen, wird sicher eine Herausforderung. Erstens hat man nur 24 h Zeit pro Tag und zweitens kann man als Einzelner nicht alles k\u00f6nnen und nicht alles wissen. Deshalb braucht es eigentlich zum rechten Aussteigen aus der Konsumgesellschaft ein ganzes Dorf, in dem sich jeder auf irgendwas spezialisiert und alle einander helfen und untereinander tauschen. Wie offen die Bewohner der \u00fcbrigen 30 H\u00e4user in der Umgebung f\u00fcr solche Experimente sind, wird sich herausstellen. Zwar h\u00e4ngen Fotos von Bodo Ramelow in der \u00f6rtlichen Kneipe, aber auch Deutschland- und schlimmere Fahnen wehen in einigen Vorg\u00e4rten. Dass wir uns in einer Umgebung ansiedeln, in der die Nazi-Dichte das aus dem Kiez gewohnte Ma\u00df deutlich \u00fcbersteigt, war uns bewusst. Das birgt nat\u00fcrlich hohes Konfliktpotential, wenn wir es nicht schlau anstellen. Wir haben das gro\u00dfe Bed\u00fcrfnis, Freunde, Kultur und Diversit\u00e4t zuhauf um uns zu scharen, um dem etwas entgegen zu setzen und Einfluss auf die Politik und Sozialisierung in unserer unmittelbaren Umgebung zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Gl\u00fcck gehen wir das Projekt nicht ganz allein an. Als wir unserer guten Freundin @evi das erste Mal von unseren Pl\u00e4nen erz\u00e4hlten, war sie gleich Feuer und Flamme. Sie ist auf dem Land aufgewachsen und obwohl sie f\u00fcr ihr Studium in die Stadt gezogen ist, hat sie die Sehnsucht zur\u00fcck nach Natur und Selbstversorgung auch nach einem Jahrzehnt Stadtleben nie losgelassen. Warum also nicht gemeinsame Sache machen und vom zusammengetragenen Wissen, F\u00e4higkeiten und Energie profitieren? Neben ihren Jugenderfahrungen in Sachen Tierhaltung (Kaninchen, Schafe, Katzen, Hunde sowie die Bienen vom Opa), altem Handwerk und allerlei Gartendingen, packt @evi gern tatkr\u00e4ftig mit an und ist handwerklich begabt. Sie hat mir auch vor Jahren &#8222;Vom neuen Leben auf dem Lande&#8220; von John Seymour mitgebracht und damit meine eigene Landlust nicht unwesentlich befl\u00fcgelt. Insofern nehmen wir sie gerne als Teil unserer Selbstversorger-Familie bei uns auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Plan ist, ihr einfach ein St\u00fcckchen von unserem Land &#8222;abzugeben&#8220;. Sie m\u00f6chte sich ein Tiny House bauen, vielleicht ein paar Wachteln halten und frisches Gartengem\u00fcse essen. Wie wir das rechtlich und finanziell l\u00f6sen, wissen wir noch nicht so genau. Irgendeine Form von vertraglicher Absicherung wird es wohl geben m\u00fcssen. Denn @andreas und ich, wir trauen uns nach 15 Jahren Partnerschaft ein solches, doch auch riskantes und kostspieliges Projekt durchaus zu. Aber mit @evi haben wir ja noch nie so intensiv zusammengelebt. Wir wissen nicht, wie konfliktf\u00e4hig wir sind, wie gut wir Krisen gemeinsam meistern k\u00f6nnen. Das muss sich alles erst zeigen. Wenn wir scheitern, dann wollen wir uns ohne Drama auch wieder trennen k\u00f6nnen und den Handlungsplan daf\u00fcr sollte man immer vorbereiten, solange man sich noch gut versteht. Aber immerhin sind wir alle poly-erfahren und es somit gewohnt, explizit \u00fcber unsere W\u00fcnsche, Bed\u00fcrfnisse und Erwartungen zu sprechen. Das sind gute Voraussetzungen, und ich bin mir sicher, wir finden einen Weg. Denn es ist einfach zu sch\u00f6n und auch sehr beruhigend, nicht allein zu sein und diesen Weg ins neue Leben gemeinsam mit jemandem zu gehen, der sich auskennt und dem genauso entgegenfiebert, wie wir.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"700\" height=\"281\" src=\"http:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_family-village-700x281.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-87\" style=\"width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_family-village-700x281.jpg 700w, https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_family-village-300x121.jpg 300w, https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_family-village-768x309.jpg 768w, https:\/\/levampyre.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/20-06_family-village.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Wagenburg-Panorama<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Miniatur Family Village ist jedenfalls schon aufgebaut (im zuk\u00fcnftigen Waldgarten) und das Projekt w\u00e4chst und gedeiht von Tag zu Tag. Die Idee ist nicht, von 0 auf 100 auf Selbstversorgung umzuschalten, sondern einen Schritt nach dem n\u00e4chsten zu gehen. Zuerst kommt das Haus, dann der Kulturgarten, dann die Tiere, dann der Waldgarten, dann der Wald und am Ende vielleicht die Wiese mit den Ziegen und Schafen. Wir haben hier Platz und Ruhe, aber wir sind auch nicht komplett von der Zivilisation abgeschnitten. Es gibt keinen Druck und niemand zwingt uns, unser bisheriges Leben von heute auf morgen um 180\u00b0 umzukehren. Wenn es mit den eigenen Kartoffeln nicht klappt, k\u00f6nnen wir immer noch Kartoffeln kaufen und es im n\u00e4chsten Jahr noch einmal (anders) probieren. Ziel ist es jedenfalls, dass wir uns St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck immer unabh\u00e4ngiger vom Konsum und von der unb\u00e4ndigen Ausbeutung unseres Planeten machen, dass wir das, was wir verbrauchen, m\u00f6glichst auch selbst erzeugt haben und nicht verschwenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und jetzt freuen wir uns, wie gesagt, \u00fcber eure Fragen, Tipps und Erfahrungen, auf dass wir daran wachsen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ok ok, ich gebe es zu. Die ersten Eindr\u00fccke sind ziemlich trist. Aber wartet, bis ihr erfahrt, was wir vorhaben! 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